Wie umgehen mit Anton Makarenkos pädagogischem Erbe? Plädoyer für eine bildungshistorische Auseinandersetzung
Im Jahr 1994 wurde Anton Makarenko (1888-1939) von der UNESCO in die Liste der 100 bedeutendsten Pädagogen aufgenommen (vgl. Filonov, 1994). An Popularität hat er seitdem dennoch nicht gewonnen. Bekannt eher im Kreis von interessierten Forscher*innen als im allgemeinen pädagogischen oder gar öffentlichen Diskurs, scheint das Interesse sowohl an seiner Persönlichkeit als auch an seinen Werken, ganz besonders nach dem Ende der Sowjetunion, nachzulassen (vgl. Kemnitz, 2003, 212).









