Quellen, Thematische Sammlung

Die Kopierbücher aus Pestalozzis Institut in Yverdon als Quelle für eine Sozial- und Kulturgeschichte von Erziehung und Bildung

Aus Johann Heinrich Pestalozzis (1746-1827) Institut in Yverdon sind sieben sogenannte Kopierbücher (Copie de Lettres) überliefert, die auf e-manuscripta.ch digitalisiert verfügbar sind. Sie sind über ein Adressatenregister wie auch über ein Register der Korrespondenzpartner, das sowohl die Edition der Briefe von als auch an Pestalozzi berücksichtigt, erschlossen.

Link zu den Kopierbüchern auf e-manuscripta:

https://www.e-manuscripta.ch/search?operation=searchRetrieve&query=vl.name.aut%3D%22Institut%20Pestalozzi%22

Link zum Register über die Seiten des Projekts:

https://www.ife.uzh.ch/de/research/fachstellemethoden/mitarbeitende2/horlacherrebekka/digitaleedition.html

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Pestalozzi, seine Schriften und seine Erziehungsanstalten sowie seine Bedeutung für Erziehung und Bildung werden in der Regel in einem ideengeschichtlichen Kontext diskutiert. Er wird als einer der „Klassiker“ der Erziehungswissenschaft zitiert (; ; ; ), es wird auf seine Funktion im Kontext der diskursiven „educationalization of social problems“ hingewiesen , er wird aber auch als „didaktischer Theoretiker“ diskutiert oder sogar als „Vorläufer“ einer ganzheitlichen Pädagogik und Didaktik gefeiert . In all diesen Perspektiven auf Pestalozzi und seine Zeit wird auf seine Schriften verwiesen, eher selten auf seine Briefe und nur in Ausnahmefällen auf seine Vernetztheit in der „gelehrten Welt“ um 1800, die sich in einer umfangreichen Korrespondenz spiegelt (; ). Noch viel seltener wird Pestalozzi bzw. seine Konzepte und Anstalten, seine Mitarbeitenden und Schülerinnen und Schüler in einer kultur- oder sozialgeschichtlichen Perspektive in ihrer konkreten Tätigkeit als Leiter, Mitarbeiter oder Besucherinnen einer Erziehungsinstitution diskutiert (; ; ), die in den ersten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts als eine der pädagogischen „Sehenswürdigkeiten“ Europas galt .

Abb. 1: Institut in Yverdon. Zeichnung von Johann Jakob Sigerist (1792-1830), Schüler bei Pestalozzi, 1810 (Centre de documentation et de recherche Pestalozzi, Yverdon-les-Bains)

Für diese letztere, kultur- und sozialgeschichtliche Perspektive bieten die Kopierbücher aus Pestalozzis Institut in Yverdon, die für 17 Jahre im Zeitraum vom 11. November 1808 bis zum 4. März 1825, dem Tag der offiziellen Abreise Pestalozzis aus Yverdon, überliefert sind, ein multiperspektives Quellenkorpus.[1] In diesen insgesamt sieben überlieferten Kopierbüchern – der erste Band fehlt – findet man auf über 3500 Seiten und in chronologischer Reihenfolge die ausgehende Korrespondenz des Instituts mit den Eltern über ihre Kinder, aber auch mit Buchhändlern, Warenlieferanten, Geschäftsleuten, Handwerkern, Bankhäusern oder Transportunternehmungen (vgl. ).

Abb. 2+3: Titelblatt und Seite 1 des dritten Kopierbuchs, 27. März 1810-10. September 1811 (Institut Pestalozzi: Copie de Lettres. [Yverdon-les-Bains], 1810-1811. Zentralbibliothek Zürich, Ms Pestal 1443, online verfügbar: https://doi.org/10.7891/e-manuscripta-12639 )

Ein Teil dieser Korrespondenz, die von den Herausgebern der Pestalozzi-Briefedition als „Privatbriefe“ bezeichnet worden ist , liegt im Rahmen der 14-bändigen Sämtlichen Briefe von Pestalozzi vollständig ediert vor, die Geschäftsbriefe allerdings, „für die Pestalozzi oft nur den Namen geliehen haben mag“ (ebd.), haben höchstens in Regestform Aufnahme gefunden. Dieser Entscheid hatte zur Folge, dass ungefähr ein Viertel der Briefe, die in den Kopierbüchern dokumentiert sind, vollständig ediert sind, von einem weiteren Viertel sind die Metadaten bekannt. Allerdings sind bei diesen Regesteditionen sowohl der Inhalt als auch die Metadaten zu „Sammelregesten“ zusammengefasst, was deren Nutzbarkeit deutlich erschwert. Aus den jeweiligen Inhaltsangaben wird zwar ersichtlich, dass in diesen Briefen Finanzen, Bestellungen oder Berichte über Schüler zu finden sind, unklar bleibt allerdings, was in welchem Brief zu finden ist, auch fehlen Angaben über die Art der verhandelten finanziellen Geschäfte oder welche Themen in den Berichten über die Schüler angesprochen worden sind. Rund die Hälfte der Briefe ist zudem überhaupt nicht dokumentiert.

Ein Blick auf die Inhalte der nicht-edierten Briefe zeigt, dass es sich dabei sowohl um „klassische“ Geschäftskorrespondenz handelt, in der das Institut betreffende Warenlieferungen und Geldgeschäfte dokumentiert sind, dass dazu aber auch die finanzielle Korrespondenz mit den Eltern gehört, in der Rechenschaft über die Verwendung der Pensionsgelder gegeben wird. Ergänzt wurden diese Briefe an die Eltern mit hauptsächlich finanziellem Inhalt oft auch mit zum Teil eher standardmäßigen Aussagen über das Benehmen, das Wohlergehen und die Fortschritte im Lernen der Kinder. Damit sind diese Briefe zwar aus einer ideengeschichtlichen Perspektive tatsächlich eher weniger interessant, aus einer sozial- und kulturgeschichtlichen Perspektive allerdings, die auf serielle Quellen und längere Zeitreihen angewiesen ist, umso bedeutsamer. Auch die Tatsache, dass sich um 1800 eine „Öffentlichkeit“ bildete, die über die traditionellen geistigen, politischen, kulturellen und ökonomischen Eliten hinausreicht, macht deutlich, dass andere Quellen notwendig sind, um eine „sachangemessene“ Geschichte schreiben zu können. Die Schriften „kanonisierter“ Autoren sind dafür nur „im Kontext“ hilfreich .

Mit den Briefen aus den Kopierbüchern lässt sich beispielsweise untersuchen, wie an die Eltern Bericht erstattet wurde und ob es Unterschiede in der Berichterstattung bezüglich Herkunft, Geschlecht oder Alter gegeben hat. Wurden Kinder aus vermögenden Elternhäusern „intensiver“ begleitet als Kinder, die auf Kosten der Gemeinde oder anderer Versorgungsträger in Yverdon untergebracht wurden? Inwiefern schlugen sich die beruflichen Zukunftspläne für die Kinder auf das unterrichtete Curriculum nieder? Gibt es Unterschiede in den Ansprüchen an Verhalten und Benehmen, abhängig von sozialer Herkunft oder Zukunftsplanung? Da sich eine geschäftliche und eine persönliche bzw. eine Korrespondenz bezüglich Kinder oft überschneidet, stellt sich auch die Frage, ob sich Muster in diesen Beziehungen erkennen lassen und wenn ja, welche und was bedeuten diese?

Die Briefe geben aber auch Auskunft über das alltägliche Leben zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Was haben die Menschen gegessen? Woher hatten sie ihre Lebensmittel? Worauf wurde bei der Zusammenstellung der Ernährung geachtet? Wie wurden die Waren transportiert? Änderte sich der Warenkorb im Laufe des 20-jährigen Bestehens des Instituts? Inwiefern machten sich die ökonomischen Krisen in der Folge der Napoleonischen Kriege, der Kontinentalsperre sowie des sogenannten Jahres ohne Sommer 1816 im Alltag von Yverdon bemerkbar? Welche geschäftlichen Kontakte bestanden zu Kaufleuten, Handwerkern und Geschäften in Yverdon, welche Waren wurden von außerhalb beschafft? Wie waren die Menschen gekleidet? Was waren die Quellen für Kleiderstoffe, Weißzeug, Strümpfe, Schuhe, Bett- und Tischwäsche? Wie oft wurden neue Kleider gebraucht? Welche weiteren Waren wurden für das Institut in Yverdon benötigt? Schreibmaterial, Schulbücher, Zeitungen und Zeitschriften, weiteres Unterrichtsmaterial? Woher stammte es? Wie wurde der dafür notwendige Geldverkehr abgewickelt? Wie reisten die Schüler, Lehrer und Besucher nach Yverdon? Welche Reisen wurden vor Ort unternommen? Wie oft hatten die Kinder Kontakt zu ihren Herkunftsfamilien?

Abb. 4: Brief von Eduard Lejeune an seine Mutter, 30. Juli 1809, Quelle: Forschungsbibliothek Pestalozzianum Zürich, Autographen-Sammlung, Ms V, 79, online verfügbar: https://phzh.ch/globalassets/phzh.ch/forschung/forschungszentren/zfs/autographen-sammlung/manuskripte.pdf

Diese und ähnliche Fragen können selbstverständlich nicht ausschließlich auf der Basis der Kopierbücher beantwortet werden, sondern bedürfen zusätzlicher Quellen. In Fragen von Unterrichtsgestaltung und Erziehungsmethoden können Briefe von Schülern herangezogen werden, die entweder ediert vorliegen oder digitalisiert sind (Lejeune 1807-1811; https://sammlungen.pestalozzianum.ch/korrespondenz-familie-lejeune-teilweise-mit-nachschriften-von-johann-e-mieg-und-vereinzelte-korrespondenz-mit-joseph-schmid-und-pestalozzi-sowie-zeugnisse). Zudem liegen Briefe, Tagebucheinträge oder Reiseberichte vor, die von Lehrern in Yverdon verfasst worden sind und ebenfalls digitalisiert, teilweise auch transkribiert worden sind.[2] Gerade die verschiedenen Ego-Dokumente von Lehrpersonen lassen sich mit den sozialgeschichtlichen Daten ergänzen, die 1799 im Rahmen der „Stapfer-Enquête“ gesammelt worden sind.[3] Im Rahmen dieser Edition sind zudem auch sozialgeschichtlich orientierte Publikationen entstanden, welche nicht nur die Kopierbücher aus Yverdon ergänzen, sondern auch unterschiedliche Einblicke in die (Schweizer) Schule und auf die Lehrerschaft um 1800 erlauben (; ; ; ).[4] Für ökonomische Fragestellungen kann zudem auf die Geschäftsbücher des Instituts in Yverdon zurückgegriffen werden, die ebenfalls digitalisiert vorliegen: https://sammlungen.pestalozzianum.ch/geschaftsbucher-yverdon

Abb. 5: Druckversion des Fragebogens der Stapfer-Enquête (deutsche Version), 1798 (Bundesarchiv Bern BAR 1422, 219a), online verfügbar: https://www.stapferenquete.ch/sites/default/files/Druckversion%20des%20Fragebogens%20der%20Stapfer.pdf

Abb. 6: Antwort des Lehrers Joseph Büttiker Abli (BAR BO 1000/1483, Nr. 1461, fol. 174-175v), online verfügbar: https://www.stapferenquete.ch/db/files/faksimile/2383BAR_B0_10001483_Nr_1461_fol_174-175v.pdf#page=1&toolbar=1&messages=0&navpanes=0&view=FitH

Abb. 7: Geschäftsbuch Yverdon, Band 2, online verfügbar: https://sammlungen.pestalozzianum.ch/geschaftsbucher-yverdon

Eingebettet in dieses reiche Umfeld von Quellen bieten die Kopierbücher aus Yverdon als serielle Quelle einen breiten Ausgangspunkt für vielfältige Forschungsfragen und Untersuchungsgegenstände im Schnittfeld von Schule, Erziehung und Unterricht, aber auch der Professionsgeschichte von Lehrpersonen oder zur Geschichte der täglichen Ökonomie. Mit dieser Breite an verhandelten Themen können sie zudem Anstöße für weitere Forschungsfragen geben, die weit über den Bestand der Kopierbücher und das Thema „Pestalozzi in Yverdon“ hinausweisen.

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Das Institut selber blieb auch nach Pestalozzis Wegzug in Betrieb und die entsprechende Korrespondenz ist – mit längeren zeitlichen Lücken – bis Ende 1842 dokumentiert.
2 https://sammlungen.pestalozzianum.ch/bibliothek
3 Bei diesen Daten handelt es sich um eine umfassende Befragung von Lehrpersonen aus dem ganzen Territorium der Schweiz zur Einrichtung, Finanzierung und zum Unterricht in ihren Schulen, die von der Helvetischen Regierung in Auftrag gegeben worden war mit der Absicht, auf dieser Basis die Schule reformieren und an die Bedürfnisse der „revolutionären Zeit“ anzupassen . Die Stapfer-Enquête ist digital ediert (www.stapferenquete.ch).
4 Für eine detaillierte Übersicht der Publikationen im Zusammenhang mit der Stapfer-Enquête (teilweise auch mit Volltext-Zugang) vgl. https://stapferenquete.ch/publikationen.

Literatur:

Zur Zotero Library

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Brühwiler, I. (2014): Finanzierung des Bildungswesens in der Helvetischen Republik : Darstellung verschiedener Akteure sowie deren Einfluss und Wirkung in unterschiedlichen Regionen der Schweiz um 1800 [Vielfalt – Entwicklungen – Herausforderungen]. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. (= Studien zur Stapfer-Schulenquête von 1799).
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Godenzi, L./Grube, N. (2009): Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten in Pestalozzis Erziehungsinstituten um 1800? =: Students with behavioural problems within Pestalozzi’s institutes of education? In: Paedagogica historica 45, S. 67–81.
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