{"id":628,"date":"2020-01-06T11:59:50","date_gmt":"2020-01-06T10:59:50","guid":{"rendered":"http:\/\/bildungsgeschichte.de\/?p=628"},"modified":"2023-10-16T14:15:03","modified_gmt":"2023-10-16T12:15:03","slug":"jahrbuch-fuer-historische-bildungsforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/index.php\/beitrag\/628\/","title":{"rendered":"Jahrbuch f\u00fcr Historische Bildungsforschung"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Geschichte und Profil des Jahrbuchs<\/h1>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcndung eines Jahrbuchs f\u00fcr Historische Bildungsforschung wurde im Mai 1991 auf der Jahrestagung der Historischen Kommis\u00adsion der DGfE, der Vorg\u00e4ngerin der Sektion Historische Bildungsforschung, beschlossen. Nachdem die in der Bundesrepublik herausgegebenen \u201eInformationen zur erziehungs- und bildungs\u00adhistorischen Forschung\u201c 1988 ihr Erscheinen eingestellt hatten und das \u201eJahrbuch f\u00fcr Erziehungs- und Schulgeschichte\u201c&nbsp;mit der Aufl\u00f6sung der Akademie der P\u00e4dagogischen Wissenschaften der DDR eingegangen war, bestand Bedarf nach einem neuen bildungshistorischen Periodikum im deutschsprachigen Raum. Integrationsbem\u00fchungen der innerdeutschen bildungshistorischen Community wirkten gleichfalls motivierend.<\/p>\n\n\n\n<p>Interdisziplinarit\u00e4t, Quellenn\u00e4he und thematische Offenheit bei historischem Bezug waren von Anfang an Kernpunkte des Programms des Jahrbuchs, das damit den Fragenkreis einer traditionellen \u201eGeschichte der P\u00e4dagogik\u201c weit \u00fcberschritt und nunmehr seit \u00fcber einem Vierteljahrhundert die vielf\u00e4ltigen Ans\u00e4tze, theoretischen Perspektiven und Themen bildungshistorischer Forschung repr\u00e4sentiert. Die Beitr\u00e4ge widmen sich etwa der Geschichte der Kindheit und Jugend, der Schule und der Medien, der p\u00e4dagogischen Profession mit ihren sich wandelnden Denk- und Wissensformen oder den Ge\u00adschlech\u00adterverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine zunehmende Verbreitung in europ\u00e4ischen wissenschaftlichen Bibliotheken und die steigenden Zahl englischsprachiger Beitr\u00e4ge sind Ausdruck wachsender Internationalit\u00e4t des Jahrbuchs f\u00fcr Historische Bildungsforschung. Alle Einreichungen werden in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Herausgeberkreis, Redaktion und Erscheinungsweise<\/h1>\n\n\n\n<p>Das Jahrbuch f\u00fcr Historische Bildungsforschung wird von der Sektion Historische Bildungsforschung in Verbindung mit der Bibliothek f\u00fcr Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut f\u00fcr Bildungsforschung und Bildungsinformation (BBF) herausgegeben. Die Gesch\u00e4ftsstelle befindet sich in der BBF, wo auch die j\u00e4hrliche Redaktionssitzung stattfindet. Seit vielen Jahren erscheint das Jahrbuch im Verlag Julius Klinkhardt, wo es einen wichtigen Bestandteil des ausgepr\u00e4gten bildungshistorischen Programms des Verlagshauses bildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Kreis der Herausgeber\/innen bilden 15 Wissenschaftler\/innen, die die inhaltliche Breite der Teildisziplin verk\u00f6rpern. Sie w\u00e4hlen einen&nbsp;Sprecher oder eine Sprecherin und bestimmen in jedem Jahr die Schwerpunktthemen der kommenden B\u00e4nde, die jeweils von einer kleinen Redaktionsgruppe betreut werden. Daneben gibt es Raum f\u00fcr themenungebundene Abhandlungen, Diskussionen so\u00adwie f\u00fcr die Publikation ausgew\u00e4hlter Quellen mit Kommentierung. Mit Band 23 begann 2017 eine neue Rubrik \u201eR\u00fcckblicke und Ausblicke\u201c, in der eine bildungshistorische Abschieds- oder Antrittsvorlesung zum Abdruck kommt. Rezensionen sind im Jahrbuch nicht vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Thematische Schwerpunkte der letzten B\u00e4nde<\/h1>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konservatismus und P\u00e4dagogik (Band 26, erscheint 2020)<\/li>\n\n\n\n<li>Demokratisierung, Bildungssystem und Politische Bildung (Band 25 2019)<\/li>\n\n\n\n<li>Generationen- und Geschlechterverh\u00e4ltnisse in der Kritik: 1968 Revisited (Band 24, 2018)<\/li>\n\n\n\n<li>Schwerpunkt: Scheinbarer Stillstand \u2013 P\u00e4dagogische Diskurse und Entwicklungen in den Achtzigerjahren (Band 23, 2017)<\/li>\n\n\n\n<li>Erinnerungsr\u00e4ume &#8211; Geschichte des Umgangs mit Erinnerung (Band 22, 2016)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Jahrbuch auf dem Weg zu einem digitalen Angebot<\/h1>\n\n\n\n<p>Die Verbreitung digitaler Angebote und Ressourcen ist in den letzten Jahren in den Geisteswissenschaften deutlich angestiegen und auch in der Historischen Bil\u00addungs\u00adfor\u00adschung spie\u00adlen Verfahren der Digital Humanities eine immer wichtigere Rolle. Das Jahrbuch ist heute bereits \u2013 mit Ausnahme des letzten Bandes \u2013\u00a0im PDF-Volltext online frei verf\u00fcgbar. K\u00fcnftig soll es als eigenes Open Journal mit erweiterter Funktionalit\u00e4t neben der Printausgabe erscheinen. Es gibt bereits <a href=\"https:\/\/jb-historische-bildungsforschung.de\/index.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/jb-historische-bildungsforschung.de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">eine Beta-Version<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/jb-historische-bildungsforschung.de\/index.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/jb-historische-bildungsforschung.de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zu den bisher erschienenen B\u00e4nden<\/a><\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahrbuch ist ein seit 1991 erscheinendes interdisziplin\u00e4res Periodikum zu Themen der Erziehungs- und Bildungsgeschichte. 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