{"id":3928,"date":"2022-04-12T17:23:38","date_gmt":"2022-04-12T15:23:38","guid":{"rendered":"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/?p=3928"},"modified":"2023-07-07T11:44:09","modified_gmt":"2023-07-07T09:44:09","slug":"geimpft-genesen-anno-1825","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/index.php\/beitrag\/3928\/","title":{"rendered":"Geimpft \u2013 genesen, anno 1825"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Umgang mit ansteckenden Viruskrankheiten ist in der Geschichte der Schule nichts Neues. Im 18. und 19. Jahrhundert waren es die Blattern, auch Pocken genannt, die am meisten gef\u00fcrchtet wurden. Denn daran zu erkranken war fast immer t\u00f6dlich, zumindest entstellten sie schrecklich. Man kannte zwar bereits ein Impfmittel; der englische Landarzt Edward Jenner (1749\u20131823) hatte beobachtet, dass die Ansteckung mit Kuhpocken vor der mit Blattern sch\u00fctzte, und dar\u00fcber ab 1798 in mehreren Artikeln berichtet <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-IQVHZF93--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': 'np', 'items': '{2445049:IQVHZF93}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>. Aber ein Heilmittel gab es nicht. Daher sahen sich Provinzialregierungen wiederholt veranlasst, die Bev\u00f6lkerung aufzufordern, sich impfen zu lassen, und mit Hinweis auf die hohe Ansteckungsgefahr besonders in Schulen eine h\u00e4rtere Gangart einzuschlagen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDa noch immer traurige Nachrichten \u00fcber das Herrschen der Menschenpocken in mehren Gegenden au\u00dfer unserem Regierungsbezirke eingehen, und wir diese verheerende Pest auf jede m\u00f6gliche Weise von demselben abzuhalten uns bestreben: so fodern wir s\u00e4mmtliche Inwohner in den St\u00e4dten und auf dem Lande hierdurch auf, die Wohlthat der Schutzpocken-Impfung zu ben\u00fctzen, um ihre Kinder vor den Verunstaltungen und dem Tode durch die Menschenpocken zu sichern. Da es ferner erwiesen ist, da\u00df durch die Schulen diese Pest vorzugweise verbreitet wird: so verpflichten wir s\u00e4mmtliche Lehrer, kein Kind in die Schulen aufzunehmen, das nicht ein Impf-Zeugni\u00df vorzuweisen im Stande ist, auch die, jetzt schon die Schule besuchenden Kinder, welche noch nicht geimpft sind, dazu zu ermahnen, und die Widersp\u00e4nstigen der Beh\u00f6rde anzuzeigen. Jede Abweichung von dieser Vorschrift werden wir an dem Lehrer ahnden\u201c (<span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-XYELPVNS--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': 'np', 'items': '{2445049:XYELPVNS}', 'format': '%a%, %d%, %p%', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>; vgl. <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-STMX6X2P--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '31', 'items': '{2445049:STMX6X2P}', 'format': '%a%, %d%, %p%', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/47880_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad03664_04_032e.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4632\" width=\"568\" height=\"881\" srcset=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/47880_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad03664_04_032e.jpg 384w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/47880_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad03664_04_032e-193x300.jpg 193w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/47880_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad03664_04_032e-96x150.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Abb. 1: <a href=\"https:\/\/pictura.bbf.dipf.de\/viewer\/image\/47880_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de\/1\/-\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die vornehmsten Krankheiten der Menschen<\/a>. Pictura Paedagogica: Bibliothek f\u00fcr Bildungsgeschichtliche Forschung, Buchillustrationen aus dem Bestand &#8222;Alte Drucke&#8220; der Bibliothek f\u00fcr Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF); enthalten in:<br>Stoy, Johann Sigmund (1784): Bilder-Akademie f\u00fcr die Jugend. N\u00fcrnberg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Orten blieb die Krankheit im schulischen Alltag gef\u00fcrchtet, wie das Beispiel der 1778 gegr\u00fcndeten Berliner j\u00fcdischen Freischule zeigt. \u00dcblicherweise informierte die Direktion der Schule Publikum und Beh\u00f6rden einmal j\u00e4hrlich mit einer Programmschrift \u00fcber den Gang der Dinge; und so erf\u00e4hrt man auch etwas dar\u00fcber, wie mit der Bedrohung durch die Blattern umgegangen wurde. Der langj\u00e4hrige Direktor Lazarus Bendavid (1762\u20131832) hatte soeben noch die erfreuliche Mitteilung machen k\u00f6nnen, dass sich die chronisch klamme Finanzsituation der Freischule gerade etwas beruhigt hatte, als sich \u201ein dem Hause der Schulwohnung ein Pockenkranker\u201c fand. Die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen in solchen F\u00e4llen waren unmissverst\u00e4ndlich: \u201eEin Jeder ist schuldig, sein Betragen so einzurichten, da\u00df er weder durch Handlungen, noch Unterlassungen, Anderer Leben oder Gesundheit in Gefahr setze\u201c, schrieb das preu\u00dfische Allgemeine Landrecht vor. Und: \u201eAlles dasjenige, woraus dergleichen erhebliche Gefahr entstehen kann, soll durch ernstliche Polizeyverbothe, und verh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfige Strafen, m\u00f6glichst verh\u00fctet werden.\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-8R56577T--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '106', 'items': '{2445049:8R56577T}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Bendavid verwies auf die entsprechende Polizeyordnung und appellierte \u00fcberdies, dass sich \u201ejeder nicht ganz sorglose Mensch wohl von selbst\u201c davor h\u00fcten sollte, \u201eohne Noth Kinder der Gefahr auszusetzen, von dieser der \u00e4ussern Gestalt, wo nicht gar dem Leben drohenden Seuche angesteckt zu werden.\u201c Der Schulunterricht musste unterbrochen werden, aber gl\u00fccklicherweise fand sich in der gleichen Stra\u00dfe ein Herr, der gegen \u201eeine kleine Entsch\u00e4digung\u201c bereit war, \u201euns seine Wohnzimmer einzur\u00e4umen\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-V5YFSKVS--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '1097', 'items': '{2445049:V5YFSKVS}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>, sodass der Schulbetrieb nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freischuldirektion legte Wert darauf, die polizeilichen Vorschriften peinlich genau zu beachten; der Fortbestand des Instituts konnte davon abh\u00e4ngen. Deshalb wies Bendavid das Publikum zus\u00e4tzlich und mit Nachdruck darauf hin, dass \u201ekein Knabe in die Anstalt aufgenommen wird, der nicht glaubhaft nachweiset, da\u00df er entweder die nat\u00fcrlichen oder die Schutzblattern bereits \u00fcberstanden hat.\u201c Aus demselben Grund bat \u201edie Direction inst\u00e4ndigst, keine Kinder zur Aufnahme zu empfehlen, von denen dieses sich nicht erweisen l\u00e4\u00dft: sie m\u00fcssen abgewiesen werden, so gern man dem Empfehler zu Willen leben wollte\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-V5YFSKVS--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '1097', 'items': '{2445049:V5YFSKVS}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00fcdische Freischule war urspr\u00fcnglich eine private Gr\u00fcndung Berliner Aufkl\u00e4rer und Gesch\u00e4ftsleute. Als es Mitte der 1820er Jahre darum ging, sie zu einer \u00f6ffentlichen Gemeindeschule umzuwandeln, wurden daf\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich Pl\u00e4ne vorgelegt. Der erste stammte von Bendavid selbst; vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Blattern und mit Bezug auf die polizeilichen Bestimmungen sah er auch in seinem Umwandlungsplan vor, dass \u201e[o]hne alle Ausnahme [&#8230;] kein Knabe aufgenommen (wird), der nicht glaubw\u00fcrdig nachweiset, da\u00df er bereits entweder die nat\u00fcrlichen Blattern \u00fcberstanden, oder die Schutzimpfung erhalten hat\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-XR3GUL7S--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '1044', 'items': '{2445049:XR3GUL7S}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>. Als die Angelegenheit stockte, pr\u00e4sentierte der Gelehrte Leopold Zunz einen weiteren Plan, der auch Bendavids Blattern-Bestimmung wieder aufgriff <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-5GLJD3HY--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '1076', 'items': '{2445049:5GLJD3HY}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>. Und als schlie\u00dflich in den regierungsoffiziellen Jahrb\u00fcchern des Preu\u00dfischen Volks-Schul-Wesens, die Ludolph Beckedorff herausgab, die Gesetze f\u00fcr die j\u00fcdische Gemeindeschule in Berlin ver\u00f6ffentlicht wurden und vorsahen, dass nur aufgenommen wird, wer \u201ebescheinigen kann, da\u00df er die nat\u00fcrlichen Blattern \u00fcberstanden, oder die Schutzimpfung erhalten hat\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-AFUCYKY9--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '1185', 'items': '{2445049:AFUCYKY9}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>, war der Geimpft-oder-genesen-Nachweis als Zulassungsbedingung zur Vorschrift geworden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"1011\" src=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/800px-Klosterstrasse.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4630\" srcset=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/800px-Klosterstrasse.jpg 800w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/800px-Klosterstrasse-237x300.jpg 237w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/800px-Klosterstrasse-119x150.jpg 119w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/800px-Klosterstrasse-768x971.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Abb. 2: Klosterstra\u00dfe mit Parochialkirche in Berlin.<\/em> <em>Quelle: Eduard Gaertner, Public domain, via <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Klosterstra%C3%9Fe.jpg\" target=\"_blank\">Wikimedia Commons<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem war damit nat\u00fcrlich nicht aus der Welt. 1831 kam die Cholera nach Preu\u00dfen, begleitet von heftigen Auseinandersetzungen \u00fcber beh\u00f6rdliche Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen sowie Verordnungen zur Schlie\u00dfung von Kirchen und Schulen. Regierungsvertreter traten in amtlichen Journalen an, die Wogen zu gl\u00e4tten. Der Schaden sei begrenzt, Handel und Gewerbe seien weniger betroffen als bef\u00fcrchtet; beklagenswert sei allerdings der Mangel an Publizit\u00e4t und Informationsaustausch zwischen den Beh\u00f6rden der europ\u00e4ischen L\u00e4nder (vgl. <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-BEJDDVZV--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': 'np', 'items': '{2445049:BEJDDVZV}', 'format': '%a%, %d%, %p%', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>; <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-MSNQWWA9--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': 'np', 'items': '{2445049:MSNQWWA9}', 'format': '%a%, %d%, %p%', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>).<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte sich infolge von Jenners \u201ewohlth\u00e4tige[r] Entdeckung der Schutzpocken\u201c damals tats\u00e4chlich, wie behauptet, \u201ealler Orten die Zahl der Schulkinder so auffallend vermehrt\u201c haben, dass \u201edie H\u00e4lfte der Schulstuben nicht mehr Raum genug\u201c hatte, \u201edieselben zu fassen\u201c <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-DJXDVVEM--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': '250', 'items': '{2445049:DJXDVVEM}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span> \u2013 dass es also aufgrund der Entdeckung eines wirksamen Impfstoffs einen enormen Bildungsaufschwung gab \u2013, w\u00e4re das am Ende eine gute Nachricht. Allerdings kann man aus der Schulgeschichte ohne Weiteres leider ebenso wenig lernen wie aus der Geschichte \u00fcberhaupt <span class=\"zp-InText-zp-ID--2445049-7KAD7WWY--wp3928 zp-InText-Citation loading\" rel=\"{ 'pages': 'np', 'items': '{2445049:7KAD7WWY}', 'format': '(%a%, %d%, %p%)', 'brackets': '', 'etal': '', 'separator': '', 'and': '' }\"><\/span>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"935\" src=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/10910_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad00961_002a.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4635\" srcset=\"https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/10910_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad00961_002a.jpeg 576w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/10910_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad00961_002a-185x300.jpeg 185w, https:\/\/bildungsgeschichte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/10910_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de_ad00961_002a-92x150.jpeg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Abb. 3: <a href=\"https:\/\/pictura.bbf.dipf.de\/viewer\/image\/10910_89350651-53ec-4421-a21b-1561384935de\/1\/-\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alwine gegen Blattern geimpft<\/a> (Fingierter Titel). Pictura Paedagogica: Bibliothek f\u00fcr Bildungsgeschichtliche Forschung, Buchillustrationen aus dem Bestand &#8222;Alte Drucke&#8220; der Bibliothek f\u00fcr Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF)\u200b; Frontispiz aus: Engelhard, Caroline (1818): Gesammelte Briefe Bd. 2. 2. verb. Aufl. Leipzig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen und Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/2445049\/bildungsgeschichte.de_-_bibliographien\/collections\/QNS8SIL8\">Zur Zotero Library<\/a><\/p>\n\n\n\n\n<div id='zp-InTextBib-zotpress-9871fbe0fc11dc09ec124b28ae0ce28f' class='zp-Zotpress zp-Zotpress-InTextBib wp-block-group zp-Post-3928'>\r\n\t\t<span class=\"ZP_ITEM_KEY ZP_ATTR\">{2445049:IQVHZF93};{2445049:XYELPVNS};{2445049:STMX6X2P};{2445049:8R56577T};{2445049:V5YFSKVS};{2445049:V5YFSKVS};{2445049:XR3GUL7S};{2445049:5GLJD3HY};{2445049:AFUCYKY9};{2445049:BEJDDVZV};{2445049:MSNQWWA9};{2445049:DJXDVVEM};{2445049:7KAD7WWY}<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_STYLE ZP_ATTR\">https:\/\/www.zotero.org\/styles\/bibliothek-fur-bildungsgeschichtliche-forschung<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_SORTBY ZP_ATTR\">creator<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_ORDER ZP_ATTR\">asc<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_TITLE ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_SHOWIMAGE ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_SHOWTAGS ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_DOWNLOADABLE ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_NOTES ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_ABSTRACT ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_CITEABLE ZP_ATTR\">1<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_TARGET ZP_ATTR\">1<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_URLWRAP ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_FORCENUM ZP_ATTR\">0<\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_HIGHLIGHT ZP_ATTR\"><\/span>\r\n\t\t<span class=\"ZP_POSTID ZP_ATTR\">3928<\/span><div class='zp-List loading'>\n<div class=\"zp-SEO-Content\"><\/div><!-- .zp-zp-SEO-Content -->\n<\/div><!-- .zp-List --><\/div><!--.zp-Zotpress-->\n\n\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Umgang mit ansteckenden Viruskrankheiten ist in der Geschichte der Schule nichts Neues. 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